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28.05.2020

Unternehmen & Märkte

Unternehmen & Märkte: 03.02.2015

Unternehmensrisiken

Betriebsunterbrechung gefährdet am stärksten

Betriebs- und Lieferkettenunterbrechungen, Naturkatastrophen, Feuer und Explosion sind die größten Gefahren des Jahres 2015. Cybergefahren und politische Risiken sind die größten Aufsteiger im diesjährigen Allianz-Ranking der Unternehmensrisiken.

In der vierten Auflage des Allianz Risk-Barometers sehen sich Unternehmen weiterhin gefährdet durch traditionelle Risiken wie Betriebs- und Lieferkettenunterbrechungen (46 % der Antworten), Naturkatastrophen (30 %) und Feuer und Explosion (27 %). Cyberrisiken (17 %) und politische Risiken (11 %) sehen Unternehmen als immer stärkere Bedrohung an - gerade auch in Deutschland, berichtet die VGA, das auf Versicherungen spezialisierte Dienstleistungstochterunternehmen des Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V. (BGA).

Im dritten Jahr in Folge zählen Betriebs- und Lieferkettenunterbrechung nicht nur weltweit sondern auch für Unternehmen in Deutschland (55 %) weiterhin zu den Top-Risiken. Auf Platz zwei in Deutschland folgen als Aufsteiger des diesjährigen Rankings Cyberrisiken (32 %), die im Vorjahr noch auf Platz sechs und 2013 außerhalb der Top-10-Risiken rangierten. Die deutsche Wirtschaft ist weltweit vernetzt und hoch digitalisiert und damit stark gefährdet durch Internetkriminalität. Zudem ist ein enger Zusammenhang zwischen Betriebsunterbrechung und Cybergefahren nur eine logische Folge der hoch technisierten Arbeitsprozesse und digitalen Vernetzung in fast allen Wirtschaftsstufen. So verzeichnen beispielsweise laut einer Studie des VDMA (Verband deutscher Maschinen und Anlagenbauer) bereits rund ein Drittel der deutschen Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau Produktionsausfälle in Folge von IT-Sicherheitsvorfällen.

Die Gefahren aus dem Netz sind mittlerweile bei den Vorständen und Geschäftsführern angekommen. Dabei konstatieren die Verantwortlichen die Grenzen der technischen Aufrüstung in der IT-Sicherheit. Einen hundertprozentigen Schutz wird es nicht geben. Jedes Unternehmen muss daher individuell entscheiden, ob es die verbleidenden Sicherheitsrisiken selber tragen oder weitergeben möchte, z. B. mit Hilfe einer Versicherung.

www.vga.de

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