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20.01.2019

Unternehmen & Märkte

Arbeitsschutz (PSA), Unternehmen & Märkte: 16.02.2015

Nachträgliche Veränderungen an PSA

Einverständnis des Herstellers einholen

Vor der Durchführung von nachträglichen Veränderungen an PSA, z.B. durch das Aufbringen von Emblemen und Namenszeichen, empfiehlt es sich, das Einverständnis des Herstellers einzuholen, lautet der Tenor einer Stellungnahme des Landesinstituts für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (LIA.NRW) auf eine entsprechende Anfrage des VTH.

Der Hersteller legt für sein Produkt die "bestimmungsgemäße Verwendung" fest und lässt für PSA der Kategorien II und III eine Baumusterprüfung bei einem dafür akkreditierten Prüfinstitut durchführen. Auf dieser Basis wird eine Baumusterprüfbescheinigung für die fertige PSA erteilt. Eine nachträgliche Veränderung an der PSA führt unter Umständen zum Erlöschen dieser Bescheinigung, da sie die Funktionssicherheit der PSA beeinflussen kann. Damit würde zugleich die Konformitätserklärung des Herstellers erlöschen, der für sein Produkt haftet. Streng genommen muss deshalb für jede veränderte PSA geprüft werden, ob diese Veränderung die Funktionssicherheit beeinflusst und damit eine neue Baumusterprüfung erforderlich wird, falls die ursprüngliche Bescheinigung diese Änderung nicht bereits als geprüfte Option bzw. Variante einschließt. Dazu muss der Hersteller befragt werden.

Für den genauen Wortlaut der Stellungnahme wenden sich Interessierte bitte an den VTH.

www.vth-verband.de

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