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31.05.2020

Unternehmen & Märkte

Unternehmen & Märkte: 27.02.2014

Übernahme

Geplanter Kauf von Veyance lässt ContiTech wachsen

Der jüngst bekanntgegebene Plan der ContiTech AG, den US-amerikanischen Spezialisten für Kautschuk- und Kunststofftechnologie Veyance Technologies Inc, Fairlawn, Ohio, USA, für rund 1,4 Mrd. EUR zu übernehmen, hat für Europa "keine überragende Bedeutung". Wie Heinz-Gerhard Wente, Continental-Vorstandsmitglied und Leiter der Division ContiTech, gegenüber TH betonte, sorge das Europageschäft von Veyance nur für einen Umsatzanteil von rund 5 %. "Mit Veyance möchten wir in erster Linie in Nord- und Südamerika wachsen", so Wente. Mit Blick auf Deutschland ergänzte er: "Deutsche ContiTech-Kunden werden profitieren, weil wir ihnen durch Programmergänzungen und -abrundungen noch mehr Vorteile aus einer Hand bieten können."

Die geplante Übernahme von Veyance hat für die Europa-Aktivitäten von ContiTech "keine überragende Bedeutung" sagt Heinz-Gerhard Wente

Bildquelle: ContiTech

Die geplante Übernahme von Veyance hat für die Europa-Aktivitäten von ContiTech "keine überragende Bedeutung" sagt Heinz-Gerhard Wente

Bildquelle: ContiTech

Die ContiTech-Muttergesellschaft Continental hatte mitgeteilt, dass man mit The Carlyle Group, Washington D.C., USA, eine Vereinbarung über den Kauf der Veyance Technologies Inc, Fairlawn, Ohio, USA, für rund 1,4 Mrd. EUR getroffen habe. Veyance ist weltweit tätig und erzielte 2013 einen Umsatz von rund 1,5 Mrd. EUR, davon 90 % im Industriegeschäft. In den 27 Werken weltweit waren Ende 2013 insgesamt 9.000 Mitarbeiter beschäftigt. Der Vollzug des Erwerbs steht unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden. Carlyle ist eine der größten privaten Beteiligungsgesellschaften weltweit.

ContiTech und Veyance kommen zusammen im Jahr 2013 auf einen Pro-forma-Umsatz von rund 5,4 Mrd. EUR und beschäftigen weltweit rund 39.000 Mitarbeiter. Dabei erzielt Veyance Technologies etwa die Hälfte seines Umsatzes in den USA, weitere wichtige Märkte sind Lateinamerika, Afrika, China und andere Länder Asiens. Der Schwerpunkt der Produkte liegt auf Fördergurten, Schläuchen, Antriebsriemen sowie Luftfedersystemen.

Einige Produkte wurden bis dato unter dem Markennamen "Goodyear" vertrieben. "Nach dem Closing ist die Nutzung dieser Marke für uns zeitlich nur sehr eingeschränkt möglich. Ein Problem ist das nicht, da sowohl Continental als Konzernmarke als auch ContiTech als Produktmarke in den relevanten Märkten und bei den relevanten Kunden bekannt sind", sagte Wente.

ContiTech kauft chinesischen Antriebsriemenhersteller Fuju

Wenige Tage vor der angekündigten Veyance-Übernahme hatte ContiTech bekanntgegeben, dass man zur Stärkung des Geschäfts mit Antriebsriemen in China den lokalen Hersteller Taizhou Fuju Rubber Belt Manufacture Co., Ltd. übernommen habe. Das 1993 gegründete Unternehmen produzierte bislang vornehmlich Antriebsriemen für das Kfz-Ersatzgeschäft und die Industrie.

ContiTech nutzt künftig einen erst Anfang 2014 fertiggestellten, 33 000 m² Produktionskomplex, der überwiegend mit neuen Maschinen ausgestattet wird, und Platz für weitere Expansion bietet. Das Werk liegt in Sanmen in der südlich von Shanghai gelegenen Provinz Zhejiang. Dort sollen künftig insbesondere Keil- und Keilrippenriemen für die Automobil-Erstausrüstung, den Automotive Aftermarket und die Industrie gefertigt werden. Das neue Werk ist nur 50 km vom ContiTech-Standort Ninghai entfernt, an dem ebenfalls Riemen für die Automobilbranche und die Industrie hergestellt werden.

www.contitech.de

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