Bitte warten Sie.'

Die Seite wird geladen.'


Home > Markt & Branche > Unternehmen & Märkte > Größtes Wachstum für deutsche Wirtschaft s...

28.05.2020

Unternehmen & Märkte

Unternehmen & Märkte: 01.10.2013

EMI-Index

Größtes Wachstum für deutsche Wirtschaft seit Juli 2011

Vermehrte Auftragseingänge und erhöhte Produktionszuwächse trugen maßgeblich dazu bei, dass es mit der deutschen Industrie im August weiter bergauf ging.

Der saisonbereinigte Markit/BME-Einkaufsmanager-Index (EMI) für das Verarbeitende Gewerbe stieg von 50,7 im Juli auf 51,8 im August an. Damit hielt sich der Konjunkturfrühindikator nicht nur zum zweiten Mal in Folge über der neutralen 50-Punkte-Marke, sondern signalisierte zugleich das größte Wachstum seit Juli 2011. "Der EMI hat im Sommer deutlich an Schwung gewonnen. Der klare Aufwärtstrend stimmt uns auch für die kommenden Monate optimistisch", betonte Dr. Holger Hildebrandt, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME), in Frankfurt. Die Auftragsbücher der meisten Industriebetriebe seien weiter gut gefüllt. Einkäufer von Rohstoffen profitierten zudem von relativ moderaten Marktpreisen. "Nach einem kräftigen Wachstum von 0,7 % im Quartalsvergleich deutet der aktuelle EMI auf eine fortgesetzte Dynamik im zweiten Halbjahr hin. Besonders erfreulich ist, dass auch die Eurozone im zweiten Quartal die Rezession hinter sich gelassen hat", sagte Dr. Gertrud R. Traud, Chefvolkswirtin der Helaba Landesbank Hessen-Thüringen, dem BME. Zwar gingen nur knapp 40 % der deutschen Exporte in diese Länder, allerdings sei die Erholung der Eurozone ein wesentlicher Faktor für die Stimmung hiesiger Unternehmen. Somit könne auch die Wachstumsschwäche einiger Schwellenländer ausgeglichen werden. Als Konjunkturlokomotive spielten darüber hinaus die USA wieder eine wichtige Rolle. Die deutsche Wirtschaft kann nach Trauds Einschätzung deutlich an Fahrt aufnehmen, solange es zu keiner dauerhaften Krise im Nahen Osten kommt. "Ein Wachstum von knapp 1 % ist in diesem Jahr möglich. 2014 sind 2 % nicht unwahrscheinlich", so Traud abschließend.

www.bme.de

Dieser Beitrag stammt aus der Kategorie:

Kommentare (0)
Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben

Sie sind nicht eingeloggt

Kontakt

Bernhard Flacke

Redaktion

Redaktion

TH Technischer Handel

Tel.: +49 511 9910-331

Fax: +49 511 9910-399

zum Formular

Der TH Produktkompass