Bitte warten Sie.'

Die Seite wird geladen.'


Home > Markt & Branche > Unternehmen & Märkte > Mittelständische Hersteller gründen Verba...

28.05.2020

Unternehmen & Märkte

Unternehmen & Märkte: 01.02.2013

Atemschutz

Mittelständische Hersteller gründen Verband SME Safety

Zehn mittelständische Hersteller von Atemschutzgeräten haben am 15.11. 2012 in Brüssel den Verband SME Safety gegründet.

Damit wolle man die Bedürfnisse und Belange insbesondere im Umfeld der internationalen Normung wahren, heißt es in einer Mitteilung der Vereinigung. Bei der "Kick-off"-Veranstaltung unterzeichneten die anwesenden Unternehmen eine Beitrittserklärung, darunter die beiden deutschen Hersteller Ekastu und BartelsRieger sowie fünf italienische und jeweils ein Hersteller aus Tschechien, Ungarn und Frankreich. Weitere Firmen haben ihren Beitritt angekündigt. Zum ersten Präsidenten wurde Dr. Alberto Spasciani (Spasciani SP, Italien) gewählt. Vizepräsident ist Dr. Ingo Steinhaus von der BartelsRieger Atemschutztechnik GmbH & Co. KG, Köln. Besonders begrüßt SME Safety den Beitritt der EBC "European Builders Confederation", die ebenfalls bei der Kommission in Brüssel fest verankert ist und sich als "Stimme des Handwerks und der mittelständischen Unternehmen" versteht. Im Fall der internationalen Atemschutznormung (ISO) versteht sich EBC als Anwendervertreter. Der Generalsekretär des EBC hat vor einigen Wochen bei einer Vortragsveranstaltung des ESF (European Safety Federation) zu den geplanten ISO-Normen für Atemschutzgeräte generell Stellung bezogen: "Die Anwender sehen keine Notwendigkeit, dass europäische Atemschutzsystem zu verändern. Wenn Anwenderprobleme auftreten, sind sie auf Fehlbedienung oder Nichtnutzung der Geräte zurückzuführen – nicht auf schärfere Testanforderungen oder Kennzeichnung. Unnötige und aufwendige neue Prüfungen sind zu vermeiden. Sie verteuern die Produkte für den Anwender und grenzen den Markt ein! Das neue Klassifizierungssystem und die Kennzeichnung sind zu komplex und wenig verständlich. Es fehlt die hinreichende Kompatibilität bezüglich der erforderlichen Austauschbarkeit von Komponenten. Grundsätzlich sind bei solchen Normungsvorhaben zunächst die Belange der industriellen Anwender zu berücksichtigen. Sollen ISO-Normen europäisch angewendet werden, müssen zunächst die Auswirkungen für den Anwender kritisch bewertet werden."
Die Forderung nach Kompatibilität (Interoperabilität, Austauschbarkeit von Komponenten wie Maske und Gerät) wird auch von den deutschen Anwenderkreisen in Großindustrie, Feuerwehr und Bergbau erhoben. SME Safety hat sich NORMAPME "Europäisches Büro des Handwerks und der Klein- und Mittelbetriebe (KMU) für Normung" angegliedert. NORMAPME wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission gegründet und ist die einzige europäische Organisation, die sich mit der Vertretung der Interessen von KMU im europäischen Normungsprozess befasst. Ihre Mitgliedsorganisationen vertreten weit mehr als 12 Millionen Unternehmen in allen europäischen Ländern. NORMAPME hat Zugang zu den normungsrelevanten Gremien der EU-Kommission, wird angehört und kann einsprechen, wenn es z.B. um die Inkraftsetzung von für KMU nicht akzeptablen Normen im Amtsblatt der Kommission geht.

www.normapme.eu/de

Dieser Beitrag stammt aus der Kategorie:

Kommentare (0)
Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben

Sie sind nicht eingeloggt

Kontakt

Bernhard Flacke

Redaktion

Redaktion

TH Technischer Handel

Tel.: +49 511 9910-331

Fax: +49 511 9910-399

zum Formular

Der TH Produktkompass