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04.06.2020

Unternehmen & Märkte

Unternehmen & Märkte: 21.07.2016

Konjunktur

Moderates Wachstum im zweiten Quartal

Angesichts der belebten Dynamik der deutschen Wirtschaft im ersten Quartal hat sich nun das Wachstum im zweiten Quartal moderat entwickelt. Dies wurde bereits zuvor von Experten, führenden Ministerien und Verbänden aus der Wirtschaft prognostiziert und bestätigt sich nun. Auch die Weltwirtschaft zeigt ein moderates Wachstum. Nach Schätzungen der OECD dürfte die weltwirtschaftliche Dynamik wie bereits 2015 um die 3,0 % liegen. Nach dem das erste Quartal in den Vereinigten Staaten schwach ausfiel, deuten aktuelle Daten jedoch auf eine Erholung hin. China verzeichnet ein hohes, aber sich verlangsamendes Wachstum. Die Wirtschaftsdynamik des Euroraums konnte im ersten Quartal mit 0,6 % einen recht hohen Anstieg aufweisen, verglichen zu den Vorquartalen. Allerdings sind mit dem Brexit-Referendum die konjunkturellen Abwärtsrisiken gestiegen. Zuwider dem weltwirtschaftlichen schwierigen Umfeld zeigt sich die Entwicklung der Exporte bislang äußerst positiv. Zuwächse kamen bisweilen überwiegend aus dem Euroraum. Nach Schätzung des BMWi dürften die deutschen Warenausfuhren in den nächsten Monaten allerdings moderater zunehmen. Die Importe entwickelten sich bislang demgegenüber schwach.

Mit dem Brexit-Referendum sind die konjunkturellen Abwärtsrisiken gestiegen (Bildquelle: Nico Meier / pixelio.de)

Mit dem Brexit-Referendum sind die konjunkturellen Abwärtsrisiken gestiegen (Bildquelle: Nico Meier / pixelio.de)

Die Entwicklung der Industrie zeigte sich im Mai ebenfalls schwach. Auch der Dreimonatsvergleich deutet auf eine leichte rückgängige Industrieproduktion hin (-0,5 %). Die Auftragseingänge in der Industrie entwickeln sich gegenwärtig schleppend, konstatiert das BMWi. Allerdings hellte sich bisweilen das Geschäftsklima im Verarbeitenden Gewerbe etwas auf. Folglich dürfte sich die Industrieproduktion im weiteren Verlauf leicht beleben. Nach dem witterungsbedingten hohen Produktionsniveaus des ersten Quartals erlebte das Baugewerbe eine schwächere Frühjahresbelebung als sonst üblich. Für die nächsten Monate kann allerdings angenommen werden, dass die insgesamt gute Baukonjunktur wieder mehr zu Buche schlägt.

Unverändert stützt weiterhin der private Konsum die Konjunktur. Grund dafür sind die günstigen Rahmenbedingungen (gute Lage des Arbeitsmarktes und geringe Preisentwicklung) auf der Nachfrageseite. Frühindikatoren prognostizieren weiterhin positive Signale für den Arbeitsmarkt. Anzumerken ist in der Tat allerdings, dass die vorliegende Einschätzung und somit die verwendeten Daten das Referendum der Briten noch nicht vollständig widerspiegeln.

moritz.melchior@BGA.de, T +49 30 590099-0, www.bga.de

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