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04.06.2020

Unternehmen & Märkte

Unternehmen & Märkte: 13.10.2016

Maschinenbau

Nach Stagnation leichtes Plus erwartet

Allen Schwierigkeiten auf vielen wichtigen Auslandsmärkten zum Trotz rechnen die Maschinenbauer für das kommende Jahr mit einer leichten Belebung ihrer Geschäfte. "Wir setzen auf die Widerstandskraft sowie Anpassungs- und Innovationsfähigkeit unserer Maschinenbauunternehmen", zeigt sich VDMA-Präsident Dr. Reinhold Festge zuversichtlich. "Unsere Produktionsprognose für 2017 lautet daher: real plus 1 %."

Entwicklung der deutschen Maschinenproduktion (Bildquelle: Statistisches Bundesamt, VDMA)

Entwicklung der deutschen Maschinenproduktion (Bildquelle: Statistisches Bundesamt, VDMA)

Für das laufende Jahr bekräftigen die VDMA-Volkswirte ihre Prognose, der zufolge es lediglich zu einem Nullwachstum in der realen Produktion reichen wird. "Angesichts eines schwachen weltwirtschaftlichen Umfeldes und anhaltender politischer Störungen, die unsere Geschäfte spürbar beeinträchtigen, betrachten wir dieses Ergebnis als Erfolg. Aber mehr als die Null ist aktuell einfach nicht drin", betont Festge.

2016: Wachstum der Weltwirtschaft reicht nicht aus

Nach aktuellen Prognosen wird das Welt-Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr nur um 2,7 % zulegen – das wäre die niedrigste Rate seit der Finanzkrise 2009. "Das reicht für den Maschinenbau nicht aus, um richtig auf Touren zu kommen, dazu müsste die Wachstumsrate mehr als 3 % erreichen", erläutert VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers.

"Nach Jahren enttäuschenden Wartens fällt es naturgemäß schwer, Hoffnung auf einen neuen weltweiten Aufschwung zu setzen", beschreibt VDMA-Präsident Festge die Stimmung vieler Maschinenbauer im Land.

Chancen auf neues Wachstum hat der Maschinenbau rund um den Globus überall dort, wo Produktion automatisiert wird und die Digitalisierung voranschreitet. Als Treiber dieser Entwicklung können die Maschinenbauer überproportional von diesen Trends profitieren. "Alles in allem spricht einiges dafür, dass es den deutschen Maschinenbauern 2017 selbst in einem von zahlreichen Unsicherheiten geprägten Umfeld gelingt, das Vorjahresniveau mindestens zu halten, wenn nicht zu toppen. Die Prognose für die deutsche Maschinenproduktion lautet deshalb auf plus 1 % real", sagt Volkswirt Wiechers

Mit großer Sorge sehen die Maschinenbauer in Deutschland das zunehmende Misstrauen gegenüber freiem Handel. Dies zeige sich auch in einer "deutlich überzogenen Kritik an den beiden transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP und Ceta", wie es von Seiten des VDMA heißt. Sorgen bereitet der Maschinenbauindustrie in diesem Zusammenhang auch, dass sich nationalistische Tendenzen in den Mitgliedsländern der EU ausbreiten – auch in Deutschland. Ebenso könnte der angekündigte Brexit die Grundlagen für den Handel mit Großbritannien – immerhin Exportmarkt Nummer vier und wichtiger Investitionsstandort – spürbar beeinträchtigen. Schon jetzt werden die Unternehmen durch die Ungewissheit bezüglich des konkreten Austrittstermins verunsichert und damit werden Investitionspläne gefährdet.

info@vdma.org, T +49 69 6603 0, www.vdma.org

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