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31.05.2020

Unternehmen & Märkte

Unternehmen & Märkte: 01.02.2013

Symposium

OKS informiert über Lagerung und Transport gefährlicher Güter

Das Thema "Lagerung und Transport von gefährlichen Gütern" stand im Mittelpunkt eines von der OKS Spezialschmierstoffe GmbH, Maisach, in Nürnberg und Dortmund durchgeführten Symposiums. Der TOP-Partner des VTH möchte seinen Händlern Hilfestellung geben, um durch den "Dschungel" an Informationen zu finden.

Mit dem Symposium "Lagerung und Transport von gefährlichen Gütern" gab OKS seinen Händlern Hilfestellung, um durch den "Dschungel" an Informationen zu finden.

Mit dem Symposium "Lagerung und Transport von gefährlichen Gütern" gab OKS seinen Händlern Hilfestellung, um durch den "Dschungel" an Informationen zu finden.

Rüdiger Schiffer, Mitarbeiter im Technischen Service bei OKS, stellte zunächst Funktion, Aufbau und Handhabung des EG-Sicherheitsdatenblatts (SIDA) im Hinblick auf die EU-Chemikalienverordnung REACH vor. Damit werden dem Kunden sicherheitsbezogene Informationen über Stoffe und Gemische einschließlich Informationen aus den einschlägigen Stoffsicherheitsberichten zur Verfügung gestellt. Das SIDA muss aktiv vom Händler an den Kunden ausgegeben werden und zwar in der Sprache des jeweiligen Landes, in welches das Produkt geliefert wird. Zudem sollte der Händler sämtliche SIDAs einschließlich eventueller Änderungen mindestens zehn Jahre lang archivieren, um auf Nachfrage auch über nicht mehr hergestellte Produkte jederzeit Auskunft geben zu können. Laut EU-Verordnung zur Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung (GHS/CLP, Globally Harmonized System of Classification, Labelling and Packaging of Chemicals) müssen Rohstoffe seit dem 1. Dezember 2010 auf ihre Gefährdungsrisiken bezüglich Umwelt und Gesundheit hin eingestuft werden. Eine Einstufungspflicht für Gemische ist für 2015 vorgesehen. "Das SIDA erfüllt aber nicht nur die notwendige Bereitstellung von Informationen, sondern stellt auch eine gute Gelegenheit für den Hersteller dar, den Kontakt zu seinem Kunden zu halten und ist somit eine wichtige Verkaufsunterstützung", so Schiffer. Zusammenfassend lasse sich sagen: "Das SIDA ist Dreh- und Angelpunkt für den Vertrieb von chemotechnischen Produkten." Anschließend an die Ausführungen zum Sicherheitsdatenblatt gab Steve Heidner, Gefahrgut- und Gefahrstoffbeauftragter beim Logistikdienstleister Dachser, einen Einblick in die Lagerung von Gefahrstoffen. Wesentliche Inhalte waren dabei Gefährlichkeitsmerkmale, Rechtsgebiete, Lagerklassen und die Zusammenlagerung von gefährlichen Stoffen. Mithilfe der TRGS 510 (Technische Regel für Gefahrstoffe) erklärte Heidner anschaulich die wichtigsten Grundregeln.

Rüdiger Schiffer: „Die im Sicherheitsdatenblatt enthaltenen Informationen über Arbeitsschutz-, Erste-Hilfe- und Lagerausrüstung sind für Technische Händler auch ein guter Ansatz, entsprechende Produkte im Arbeitsschutz und für die Handhabung anzubieten.“

Rüdiger Schiffer: "Die im Sicherheitsdatenblatt enthaltenen Informationen über Arbeitsschutz-, Erste-Hilfe- und Lagerausrüstung sind für Technische Händler auch ein guter Ansatz, entsprechende Produkte im Arbeitsschutz und für die Handhabung anzubieten."

Auf den aktuellen Stand der REACH-Umsetzung brachte die Symposiums-Teilnehmer Dr. Dana Rühl vom Bundesamt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund, Bundesstelle Chemikalien / Zulassung Biozide, das die Umsetzung in Deutschland koordiniert. Die EG-Verordnung REACH steht für Registration, Evaluation, Authorisation of Chemicals (Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien). Diese ist am 1. Juni 2007 in Kraft getreten. Schwerpunkt dieser Verordnung, die u.a. das Altstoffverfahren nach EU-Altstoffverordnung abgelöst hat, sind eine einheitliche Registrierungspflicht für alle in der EU hergestellten oder eingeführten Stoffe bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), ihre Bewertung durch die Mitgliedstaaten und die weitgehende Regulierung bestimmter gefährlicher Stoffe. Für den Technischen Handel, der eine große Anzahl von chemischen Stoffen führt, bedeutet das eine Informationspflicht entlang der Lieferkette gegenüber Arbeitnehmern, Verbrauchern, gewerblichen Kunden und Vorlieferanten. Bis zum 1. Juni 2015 sollen alle Stoffe im Sicherheitsdatenblatt gemäß der Richtlinie 67/548/EWG und der CLP-Verordnung eingestuft worden sein. Weitere Informationen unter www.reach-clp-helpdesk.de

Jürgen Sakry von Dachser Chem-Logistics sprach anschließend über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (ADR). Von einer Einführung über "was ist eigentlich Gefahrgut" mit kleinen Einblicken in die Geschichte über die ersten Vorschriften bei der Beförderung von Gefahrgut folgte schließlich die Definition der Verantwortlichkeiten beim Transport. Vor allem dieser Punkt sorgte unter den Symposiums-Teilnehmern für rege Diskussionen. Denn die vorgeschriebenen Kontrollen auf dem eigenen Betriebshof wie zum Beispiel die Angaben in den Beförderungspapieren, der richtigen Kennzeichnung der Versandstücke oder die Ausrüstung der Fahrzeuge, war einigen Teilnehmern nicht bekannt. "Wenn ein Lastwagen einen offensichtlichen Mangel hat ist das einfach zu erkennen, aber ob der Fahrer auch Feuerlöscher, eine Schaufel und die anderen vorgeschriebenen Ausrüstungsgegenstände dabei hat und überhaupt Gefahrgut transportieren darf, ist schon weitaus aufwändiger zu kontrollieren", so Sakry. Im Falle eines Falles würde aber das Unternehmen, genauer: die Geschäftsführung oder die von ihr beauftragte Person die Verantwortung übernehmen müssen.

www.oks-germany.com

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