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05.12.2020

Unternehmen & Märkte

Antriebstechnik, Unternehmen & Märkte: 01.10.2013

Antriebstechnik

Rekord-Umsatz 2012: Arntz Optibelt Gruppe bleibt auf Wachstumskurs

Die Arntz Optibelt Gruppe hat im Jahr 2012 einen Rekord-Umsatz von 198,2 Mio. EUR erwirtschaftet. Seit dem Krisenjahr 2009 wuchsen die Erlöse damit um 45 %. Auch für das laufende Jahr verzeichnet der Spezialist für Antriebsriemen steigende Umsätze und eine stabile Auftragslage.

Reinhold Mühlbeyer (l.) und Konrad Ummen freuen sich über die gute Entwicklung der Arntz Optibelt-Gruppe.

Reinhold Mühlbeyer (l.) und Konrad Ummen freuen sich über die gute Entwicklung der Arntz Optibelt-Gruppe.

Mit 128,7 Mio. EUR bis Ende Juli 2013 lag das Plus im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei 3,5 %. "Wir sind auf Kurs", sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung Reinhold Mühlbeyer am 20. August. Die höchsten Wachstumsquoten gab es 2012 in der Region Afrika und Naher Osten (+ 16,2 %), gefolgt von Asien (+11,4 %) sowie Nord- und Südamerika (+5,3 %). In Europa erzielte die Arntz Optibelt Gruppe ein Plus von 1 %. Das sei angesichts der angespannten Wirtschaftslage auf dem Kontinent ein solider Zuwachs, so Mühlbeyer. "Für 2013 rechnen wir mit einer Umsatzsteigerung auf 209 Mio. EUR." Auch 2014 werde man den Wachstumskurs fortsetzen. Man sei zuversichtlich, ein Plus in ähnlicher Größenordnung zu erzielen, wie es sich für 2013 abzeichne. Im Rahmen eines Pressegesprächs wies Mühlbeyer darauf hin, dass es auch Risiken für die kommende Zeit gebe. "Wir müssen uns darauf einstellen, dass die Wachstumsquoten in Europa vorerst unterdurchschnittlich bleiben", sagte Mühlbeyer. Weitere Risiken seien steigende Kostenbelastungen sowie die Besetzung freier Stellen mit qualifiziertem Personal. "Wir wollen uns auch künftig als Anbieter von technisch anspruchsvollen Lösungen im Antriebsbereich positionieren", erläuterte Reinhold Mühlbeyer zur weiteren strategische Ausrichtung der Unternehmensgruppe. "Dabei werden wir uns noch stärker auf die Segmente Maschinenbau, Landtechnik, ‚Lawn & Garden‘ sowie Weiße Ware-Industrie konzentrieren und die Entwicklung marktspezifischer Produkte forcieren." Neben Investitionen in Deutschland plant die Arntz Optibelt Gruppe für das zweite Halbjahr 2013 die Fortsetzung der Internationalisierung und Ausrichtung auf Wachstumsmärkte weltweit. So werden mit dem Einbau modernster und effizienter Brennertechnologie am Standort Bad Blankenburg in Thüringen der Energieverbrauch und somit die Kosten reduziert. Zugleich wird aktuell die Produktion der Zahnriemensortimente erweitert. Auch an anderen europäischen Standorten wird investiert. In Rumänien entsteht derzeit eine lokale Entwicklung. An dem osteuropäischen Standort soll auch das Produktionsprogramm erweitert werden. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen in Letterkenney (Irland) eine neue Produktgeneration für PU-Zahnriemen: Der "Delta Chain"-Karbonriemen wurde im Rahmen der diesjährigen Hannover-Messe erstmals vorgestellt und soll künftig u.a. im allgemeinen Maschinenbau für Schwerlastantriebe zum Einsatz kommen. Weitere Investitionen sind für die Standorte in den USA, Russland, Brasilien und Thailand geplant. Laut Mühlbeyer habe man 2013 insgesamt in der Unternehmensgruppe die Investitionsquote deutlich gesteigert und auch für 2014 verfolge man ambitionierte Pläne. Die Arntz Optibelt Gruppe sieht sich selbst als europäischen Marktführer von Hochleistungs-Antriebsriemen für Industrieanwendungen. Das Geschäft mit der Autoindustrie sorgt für einen Umsatzanteil von 15 bis 20 %.

www.optibelt.de

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