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28.05.2020

Unternehmen & Märkte

Unternehmen & Märkte: 31.08.2015

Wälzlager

Schaeffler baut Industriesparte um

Der Vorstand der Schaeffler AG hat beschlossen, die Industriesparte des Unternehmens neu auszurichten. Man reagiere damit, so heißt es in einer Pressemitteilung "auf die in den vergangenen Jahren stagnierende Geschäftsentwicklung der Sparte Industrie", die bei weitem nicht so profitabel ist wie das Geschäft mit Präzisionskomponenten und -systemen für die Automobilindustrie. Ziel der Neuausrichtung soll es sein, die Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit im Industriegeschäft nachhaltig zu verbessern. Kernelemente des Programms zur Weiterentwicklung sind verstärktes Umsatzwachstum, bessere Marktversorgung und Servicequalität, stärkere Kundenorientierung sowie Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen. Hintergrund für die Neuausrichtung ist die in den vergangenen Jahren verhaltene Geschäftsentwicklung der Industriesparte. Im ersten Halbjahr 2015 erwirtschaftete die Sparte einen Umsatz von 1,7 Mrd. EUR. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet dies ein Wachstum von 7,5 %. Ohne Währungseffekte ging der Umsatz leicht um 0,8 % zurück.

Der Produkt-Relaunch der "GenC"-Kugellager soll erste konkrete Maßnahme sein, um das hochvolumigen Standard-Wälzlagergeschäfts zum Optimieren des Produktportfolios auszubauen (Bildquelle: Schaeffler)

Der Produkt-Relaunch der "GenC"-Kugellager soll erste konkrete Maßnahme sein, um das hochvolumigen Standard-Wälzlagergeschäfts zum Optimieren des Produktportfolios auszubauen (Bildquelle: Schaeffler)

Die Neuausrichtung umfasst Maßnahmen zur Optimierung des Produktportfolios und zur Verbesserung der Lieferfähigkeit, die die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen und Potenziale für weiteres Wachstum erschließen sollen. Dazu gehört unter anderem der Ausbau des hochvolumigen Standard-Wälzlagergeschäfts. Erste konkrete Maßnahme werde der globale Produkt-Relaunch der "GenC"-Kugellager sein. Ebenso Teil des Programms sind die Weiterentwicklung kundenspezifischer Produkte und Engineering-Lösungen sowie die aktive Gestaltung von Technologietrends wie etwa die Digitalisierung im Maschinenbau.

Ein Baustein im Programm soll auch die Stärkung des Vertriebs der Vertrieb in den Regionen sein. Das operative Geschäft will man "deutlich kundennäher" ausrichten. Insbesondere in der Region Europa bedeute dies eine definierte Aufteilung der Verantwortlichkeiten zwischen den Funktionen in der Zentrale in Schweinfurt mit ihren übergeordneten strategischen Themenstellungen und den operativen Vertriebsfunktionen in den Regionen. Um die global tätigen Großkunden besser betreuen zu können, soll neben den regionalen Vertriebseinheiten das globale Key Account Management neu ausgerichtet werden. "Wir werden unser Geschäft zukünftig stärker aus den regionalen Organisationseinheiten betreiben. Damit richten wir das Industriegeschäft konsequent an Kunden- und Markterfordernissen aus und stellen die Weichen für nachhaltiges, profitables Wachstum", sagt Dr. Stefan Spindler, der seit Mai 2015 als neues Vorstandsmitglied der Schaeffler AG für die Sparte Industrie verantwortlich ist.

Als Teil des Programms sollen insbesondere in Deutschland und Europa aus heutiger Sicht bis zu 500 Arbeitsplätze im Industriebereich bis Ende 2017 sozialverträglich abgebaut werden.

faginfo@schaeffler.com, T +49 9721 91-0, www.schaeffler.de

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