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28.05.2020

Unternehmen & Märkte

Unternehmen & Märkte: 14.09.2015

Logistik

Verhandlungen über Allgemeine Deutsche Spediteurbedingungen (ADSp) scheitern

Verhandlungen über die Neuerstellung der Allgemeinen Deutschen Spediteurbedingungen (ADSp) sind gescheitert. In einer gemeinsamen Presseerklärung der Verladerverbände Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), Handelsverband Deutschland (HDE) und Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL) heißt es, dass man den ergebnislosen Ausgang der Gespräche mit dem Deutschen Speditions- und Logistikverband (DSLV) bedauere.

Nach Überzeugung der verladenden Wirtschaft sind die bisherigen ADSp nicht mehr zeitgemäß (Bildquelle: lassedesignen / pixelio.de)

Nach Überzeugung der verladenden Wirtschaft sind die bisherigen ADSp nicht mehr zeitgemäß (Bildquelle: lassedesignen / pixelio.de)

Nach Überzeugung der verladenden Wirtschaft entsprechen die bisherigen ADSp nicht mehr den Realitäten und Anforderungen internationaler und zunehmend digitalisierter Logistik- und Supply-Chain-Ketten. Der strukturelle Wandel der Wirtschaft erfordere auch Anpassungen in den Beziehungen zwischen Spediteuren und Verladern. Die Einschätzung zur Zukunftsfähigkeit der ADSp sowie zu Haftungsregelungen, die sich aus Änderungen des HGB ergeben, seien letztendlich der Grund für das Scheitern der Verhandlungen.

Der BDI, BGA, HDE und der BWVL wollen sich vorbehalten, in jedem Fall zeitnah ein eigenes Regelwerk zu veröffentlichen. Mit dem Scheitern der Verhandlungen haben die bisherigen ADSp keine Gültigkeit mehr. Sie können deshalb nicht mehr empfohlen und angewendet werden, weil die bisherigen ADSp für gemeinsame Bedingungen stehen, die es nun nicht mehr gibt. Die Verbände haben den DSLV informiert, dass eine weitere Verwendung des Begriffs ADSp nicht mehr zulässig sei.

Kim.Cheng@BGA.de, T + 49 30 59 00 99 513, www.BGA.de

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