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28.05.2020

Unternehmen & Märkte

Unternehmen & Märkte: 31.08.2015

Konjunktur

Wirtschaft wächst trotz vieler Stolpersteine

"Das solide Wachstum im ersten Halbjahr ist alles andere als selbstverständlich. Dabei nimmt die Anzahl konjunktureller Stolpersteine eher noch zu denn ab, wie die jüngsten Entwicklungen in China zeigen, die wir mit Sorge beobachten. Wenn China seine eigenen Probleme exportiert, geht das an der deutschen Exportwirtschaft nicht spurlos vorüber. Wir müssen uns darauf einstellen, dass die Weltwirtschaft langsamer wachsen wird." Dies erklärte BGA-Präsident Anton F. Börner in Berlin anlässlich der Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes zum Bruttoinlandsprodukt im ersten Halbjahr 2015.

Derzeit profitiert Deutschland vom billigen Euro und niedrigem Ölpreis (Bildquelle: Eisenhans / Fotolia.com)

Derzeit profitiert Deutschland vom billigen Euro und niedrigem Ölpreis (Bildquelle: Eisenhans / Fotolia.com)

"Derzeit profitiert Deutschland vom billigen Euro und niedrigem Ölpreis. Aber die zahlreichen Dauerbaustellen wie die viel zu hohe Staatsverschuldung insbesondere in der westlichen Welt haben dazu geführt, dass Marktmechanismen seit Jahren außer Kraft gesetzt sind. Das macht die Weltwirtschaft zerbrechlich. Umso wichtiger sind neue Wachstumsimpulse wie das angestrebte transatlantische Freihandelsabkommen TTIP", so Börner abschließend.

Entwicklung der Produktion im Juni 2015 schwach

Die Produktion im Produzierenden Gewerbe fiel nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Juni um 1,4 % geringer aus als im Vormonat. Dies geht aus einer Information des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) hervor. Danach ging die Industrieproduktion um 1,3 % zurück. Stärker war der Rückgang der Produktion im Baugewerbe mit 4,5 %. Innerhalb der Industrie fiel insbesondere die Produktion von Investitionsgütern niedriger aus, unter anderem im Maschinenbau und der Kfz-Branche.

Im Durchschnitt des zweiten Quartals stagnierte die Produktion. Die Industrieproduktion wurde leicht, um 0,2 % und damit etwas schwächer als im ersten Quartal, ausgeweitet. Während die Produktion von Vorleistungsgütern im zweiten Quartal zurückging, konnte die Erzeugung von Investitions- und Konsumgütern gesteigert werden.

Die Produktion hat sich im Frühjahr wenig dynamisch entwickelt. Dieses lag vor allem am Baugewerbe, das nach dem starken ersten Quartal einen Rückprall erlebte, so das BMWi in seiner Bewertung. Angesichts der zuletzt positiven Auftragsentwicklung und der weiterhin guten Stimmung in den Unternehmen, ist in den kommenden Monaten mit einer Fortsetzung des moderaten Aufwärtstrends in der Industrie zu rechnen.

Dieser Trend bildet sich auch in der Entwicklung des Großhandels ab. Der BGA bleibt für die weitere konjunkturelle Entwicklung zuversichtlich gestimmt.

Michael.Alber@bga.de, T +49 30 5900 99-571, www.bga.de

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